icy-box pba10400 front

Im Test: Powerbank IB-PBA10400 von Icy Box


Die 10400mAh starke Power Bank IB-PBA10400 von Icy Box kommt in einer Verpackung, welche bereits mit vielen wichtigen Informationen beschriftet ist. Beworben wird ein Akku, welcher iPad mini (4400mAh) 1,4-mal und ein iPhone (1470mAh) ganze 4-mal laden kann. Zur Verfügung stehen zwei USB Anschlüsse mit welchen, zwei Geräte parallel geladen werden können.
Doch der Reihe nach…

Lieferumfang

Neben der Powerbank sind ein USB-auf-MicroUSB-Kabel (zum Laden von Androidgeräten) und ein Netzteil mit MicroUSB Anschluss (zum Laden der Power Bank) enthalten. Ebenso enthalten ist ein kurzes Handbuch mit allen wichtigen Informationen in zehn verschiedenen Sprachen (unter anderem Deutsch). In diesem wird neben den technischen Merkmalen auch das Laden und das Gebrauchen des Akkus, so wie die richtige Deutung der LED Ladeanzeige beschrieben. Der Lieferumfang erscheint mir angemessen, nett wäre in der Preisklasse noch eine Tasche oder ein Transportsäckchen als Beigabe gewesen. Androidnutzer können, Applenutzer müssen, auf ihr bereits vorhandenes Ladekabel zurückgreifen. Da aber ohnehin jeder ein passendes Kabel besitzt, möchte ich das nicht als Vor- oder Nachteil werten. Aufgefallen ist mir lediglich, dass das Ladekabel für die Power Bank nicht aus einem USB Kabel und einem 240V USB-Adapter besteht, sondern eine feste Netzteileinheit ist. Auch das soll nicht gleich als Nachteil gewertet werden, jedoch war ich durch meine letzten Hardwarekäufe (Smartphones, Tablet und andere Power Banks) anderes gewohnt.

Nun denn, alles ausgepackt und genauer betrachtet:

Technik und Verarbeitung

Das Netzteil hat eine Ausgangsleistung von 2A, was ein vollständiges Laden des Akkus in acht Stunden ermöglichen soll. Die Ladezeit erhöht sich natürlich, sollte man den Akku mit beispielsweise einem Smartphonenetzteil mit nur 1.2A laden wollen. Die Power Bank selber wirkt sehr wertig verarbeitet beinahe wie ein Unibody, Spaltmasse sind quasi nicht vorhanden. Mit 258g ist der Akku sicher kein Leichtgewicht, jedoch macht er sich in einer Tasche oder einem Rucksack gar nicht bemerkbar. Auf der Oberseite des Akkupacks ist der gummierte Icy Box Schriftzug eingelassen, auf der Unterseite die üblichen Elektrogeräteinformationen und vier Gummifüße, welche zum einen den rutschfesten Stand ermöglichen und zum anderen vor Kratzern schützen. An der linken und der Rückseite sind keine Anschlüsse vorhanden, an der rechten Seite befindet sich der MicroUSB Input zum laden des Akkus. An der Front findet man den Powerbutton, die Ladestandsanzeige sowie die zwei USB Ports zum Laden der Geräte. Die beiden Ports unterscheiden sich lediglich in der Ausgangsleistung. Während der eine Port eine Ampere Ausgangsleistung von 2.1A (gedacht für Tablets)hat, gibt der andere 1.2A (gedacht für Smartphones) aus. Die Inbetriebnahme und Verwendung des Akkus ist eigentlich recht selbsterklärend. Drückt man den Powerbutton, leuchten die LEDs auf und man kann den aktuellen Akkuladestand ablesen, schließt man ein Gerät via USB an, wird dieses geladen. Wird kein Gerät angeschlossen schaltet sich die Powerbank nach 30 Sekunden ab. Der Druckpunkt des Powerbuttons ist meiner Meinung nach gut, er muss zwar komplett eingedrückt und nicht nur berührt werden, dies verhindert aber, dass er ständig in der Tasche oder im Rucksack betätigt wird.

Design

Wie bereits die Verarbeitung ahnen lässt, macht auch das Design der Powerbank einiges her. In seiner schwarz-matten Optik wirkt sie dezent und hochwertig. Auch sollte noch erwähnt werden, dass die Frontanschlüsse in einer Leiste aus gebürsteten Aluminium (zumindest scheint es so) eingelassen sind, absolut passend zu der bereits erwähnten, wertigen Optik.

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Test

Die Powerbank wurde von mir mit verschiedenen Geräten getestet. Zum einen mit einem Nexus 4, einem Galaxy S3, einem LG G Pad 8.3 und einem Asus Memopad (10″ Version).
Ich habe bereits zwei andere Powerbanks getestet, diese jedoch aus einem günstigeren Preissektor und von eher unbekannten Herstellern. Beide Akkus waren zwar auch gut verarbeitet, wirkte jedoch trotzdem nicht so wertig wie die Power Bank von Icy Box. Ein besonderer Vorteile gegenüber den Noname Produkten ist für mich die Tatsache, dass der Akku ebenfalls via MicroUSB geladen wird. Bei den günstigeren Modellen wurde ein MiniUSB Kabel benötigt. Während ich dieses immer extra dabei haben musste, kann ich die Icy Box PowerBank auch mit meinem Tablet oder Smartphoneladekabel laden. Für Applenutzer ist dieser Vorteil natürlich leider irrelevant.
Nachdem ich die Power Bank nun einige Tage nutze, kann ich nur sagen, dass ich mit ihr sehr zufrieden bin. Lädt man die Powerbank mit dem mitgelieferten Netzteil oder einem Netzteil mit gleichen Ampere, werden die acht Stunden Ladedauer manchmal sogar unterschritten. Smartphones konnte ich tatsächlich bis zu vier Mal aufladen (das vierte Mal jedoch meist nur zu 80%) und Tablets ca. 1,5 Mal (Das G-Pad etwas mehr, da der Akku kleiner ist als im Memopad). Im Durchschnitt müssen für eine Vollständige Ladung eines Smartphones 3,5 Stunden eingeplant werden (Beim Nexus 4 waren es 3 Stunden und 23 Minuten beim S3 3 Stunden und 36 Minuten).

Kritik

Zu kritisieren habe ich nur zwei Punkte:
1. Das Netzteil: Ein zusätzliches Netzteil mit auf Reisen zu nehmen kam für mich nicht in Frage, daher ließ ich es eher zu Hause und lud den Akku über mein Tabletladekabel, welches ebenfalls 2A ausgibt. So war (Außer bei den Tests zu Hause) das Netzteil eigentlich überflüssig)
2. Beim Laden leuchten die LEDs des Akkus dauerhaft. Über Nacht den Akku im dunklen Schlafzimmer zu laden ist also, wenn man einen blau-blinkenden, erleuchteten Raum vermeiden will, nicht möglich. Eine uneleganten Lösung wäre, die LEDs ab zu kleben. Einfacher ist es den Akku in einem anderen Raum ans Netz zu hängen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Powerbank ist bei Amazon für ca. 80€ erhältlich:

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Bilder im Beitrag: raidsonic.de

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